AGB

Allgemeine Geschäftsbedingungen

§ 1 Der Veranstalter verpflichtet sich, alle notwendigen Genehmigungen (u. a. öffentliche und durch die Gema) auf seine Kosten einzuholen.
§ 2 Der Künstler erklärt für seine Steuern selbst aufzukommen. D. h. der Veranstalter ist insofern nicht berechtigt, irgendwelche Abzüge vorzunehmen.
§ 3 Der Veranstalter verpflichtet sich, unter Meidung der Konventionalstrafe, keinen Ditten Auskünfte über die vereinbarte Gage zu geben (Gagengeheimnis).
§ 4 Der Veranstalter verpflichtet sich, eine der Anzahl der Personen und der Jahreszeit entsprechende, geheizte Garderobe mit Spiegel zur Verfügung zu stellen.
§ 5 Getränke und Speisen für den Künstler und seine Begleitpersonen gehen im üblichen Rahmen zu Lasten des Veranstalters.
§ 6 Der Künstler ist in Ausgestaltung und Darbietung seines Programms frei. Anweisungen des Veranstalters oder Dritter unterliegt er nicht. Eine Minderung der vereinbarten Gage aufgrund fehlendem Publikum, bzw. mangelnder Publikumsmitwirkung ist ausgeschlossen.
§ 7 Das betriebliche und persönliche Risiko für die ordnungsgemäße Abwicklung der Veranstaltung trägt der Veranstalter. Bei Unmöglichkeit der Erbringung der Vertragsleistung infolge vom Künstler nicht zu vertretender Umstände, entfallen alle Ansprüche des Veranstalters aus dem Vertrag oder aus anderen Rechtsgründen.
§ 8 Der Veranstalter ist verpflichtet, eine Veranstaltungs-Haftpflichtversicherung abzuschließen (Personenschäden 2 Mio., Sachschäden 400.000.- EUR). Jeder Schaden an technischem Equipment, dem Künstler oder dessen Begleitern, der als Folge ungenügender Bewachung durch den Veranstalter oder unzulänglicher technischer Einrichtungen des Auftrittsortes eintritt, wird vom Veranstalter vollständig gegen Schätzwert ersetzt.
§ 9 Der Künstler ist verpflichtet, eine eklatante Erkrankung dem Veranstalter durch ärztliches Attest innerhalb von 4 Wochen nachzuweisen. Ein Ersatztermin muß, nach vorheriger Terminvereinbarung, innerhalb von 6 Monaten nach dem Ereignis vom Veranstalter und vom Künstler eingehalten werden.
§ 10 Bei schuldhafter Vertragsverletzung des Veranstalters ist der Künstler nicht zum Auftritt verpflichtet, hat jedoch das Recht auf die Durchführung eines Ersatzgastspieles zu bestehen. Ansonsten gelten bei Ereignissen infolge höherer Gewalt, die die Nichterfüllung dieses Vertrages bedingen, die gesetzlichen Bestimmungen.
§ 11 Soweit der Künstler dem Veranstalter für den Termin des aus diesem Vertrag ersichtlichen Auftritts eine gewichtige Verpflichtung des Künstlers bei Film, Funk oder Fernsehen – auch nach Vertragsabschluß – anzeigt, ist der Veranstalter verpflichtet, den Künstler zu dem genannten Zweck aus diesem Vertrag ohne Anspruch auf Schadenersatz zu entlassen. Der Künstler ist verpflichtet, dies spätestens acht Tage vor dem geplanten Auftrittstermin mitzuteilen. Der Künstler ist in dem Fall zu einer Ersatzveranstaltung zu den Konditionen dieses Vertrages verpflichtet. Die Benennung des Ersatztermins hat bei Bekanntgabe des Medientermins zu erfolgen. Auf Verlangen des Veranstalters hat der Künstler bis spätestens 14 Tage nach seinem in diesem Vertrag vorgehenen Auftritt, Nachweis einer Verpflichtung bei Film, Funk oder Fernsehen zu erbringen.
§ 12 Der Veranstalter und andere Personen dürfen ohne Zustimmung des Künstlers von seinen Darbietungen keinen Mitschnitt auf Tonträger vornehmen, Film-, Foto- oder Fernsehaufnahmen vornehmen, oder Film-, bzw. Funk- oder Fernsehsendungen durchführen. Während der Einleitung der Hypnose besteht absolutes Aufnahme-, Sende- & Fotografierverbot. Der Veranstalter trägt dafür Sorge, dass Dritte von diesem Zustimmungsbedürfnis des Künstlers und des Verbotes Kenntnis erlangen.
§ 13 Pacht-, Besitz- und Direktionswechsel heben diesen Vertrag nicht auf. Der Veranstalter haftet für eine reibungslose Erfüllung des Vertrages.
Bei einer OPEN-AIR Veranstaltung trägt der Veranstalter das alleinige Risiko, d. h. die volle Gage wird auch bei witterungsbedingtem Ausfall oder Abbruch fällig.
§ 15 Der Veranstalter erklärt sich mit diesen Paragraphen ohne jeden Widerspruch einverstanden. Handschriftliche Änderungen oder Streichungen gelten als nicht wirksam.
§ 16 Die Rechtsbeziehungen der Vertragsparteien unterliegen deutschem Recht. Sind Bestimmungen dieses Vertrages anfechtbar oder unwirksam, so wird die Gültigkeit im übrigen hiervon nicht berührt. Anstelle der anfechtbaren oder unwirksamen Klausel tritt die gesetzliche Bestimmung, die diese Klausel betrifft. Ergänzend zu diesem Vertrag gelten die Vorschriften des BGB. Vertragsänderungen nach erfolgter Rücksendung an den Künstler bedürfen der Schriftform.
§ 17 Als Gerichtsstand wird der jeweilige Wohnort des Künstlers, bzw. seines Vertreters vereinbart.
§ 18 Sollte der Veranstalter nicht persönlich unterzeichnen, haftet der Unterzeichner gleichzeitig persönlich für die sich aus diesem Vertrag ergebenden Verpflichtungen.